Liebe Mitglieder unserer katholischen Gemeinden der Pfarrei Uder!

Am 6. August haben wir die Gründung unserer neuen großen Pfarrei Sankt Jakobus mit unserem Weihbischof Dr. Reinhard Hauke in Thalwenden gefeiert. Viele von Ihnen waren dabei und haben diesen Tag der Gemeinschaft miterlebt. Seit Mitte August ist die Sanierung des Pfarrhauses in Uder weitestgehend abgeschlossen. Das Pfarrteam kann nun für Sie unter modernen Bedingungen da sein. Am 16. September wurde das Pfarrhaus gesegnet und seiner neuen Bestimmung als Wohnung für den Pfarrer und als Bürohaus für die Mitarbeiter des Pfarrteams übergeben.

In unserer Pfarrei konnten im vergangenen Jahr in allen Kirchorten die Angebote der sonntäglichen Gottesdienste aufrechterhalten werden. Die Patronats- und Kirchweihfeste stellen dabei immer wieder einen Höhepunkt im Kirchenjahr dar, ebenso die vielen Gemeindefeste in den einzelnen Orten. Es ist gut, wenn wir diese Traditionen auch in der Zukunft weiter pflegen.

Damit das kirchliche Leben an den verschiedenen Orten unserer Pfarrei möglich ist, braucht es natürlich auch unsere Gebäude und Kirchen. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz unserer Gläubigen würde sicherlich vieles nicht gehen, sei es die Reinigung, die Kerzen oder der Blumenschmuck. Immer wieder ist es notwendig, Hand anzulegen und Renovierungs-, Instandsetzungs- und Erneuerungsarbeiten durchzuführen. Selbst die Durchführung einer Kinderwoche ist ohne eine finanzielle Unterstützung nicht möglich.

Als Pfarrgemeinde müssen wir, auch bei geförderten Projekten, unseren Eigenanteil aufbringen. Wir brauchen Ihre finanzielle Unterstützung und Spendenbereitschaft.

Gern möchte ich Ihnen in diesem Brief einige Projekte des laufenden Jahres nennen, welche letztendlich nur durch Ihre Unterstützung möglich waren:

 

  • Schwerpunkt war die Sanierung unseres Pfarrhauses in Uder. In der nun größer gewordenen Pfarrei ist dieses Gebäude nicht nur das Pfarrhaus des Kirchortes Uder. Es ist das Pfarrhaus für alle Orte unserer Pfarrei und die kirchliche Anlaufstelle für alle Gläubigen.
  • In Lenterode haben wir begonnen, das Gemeindehaus und das Pfarrhaus zu modernisieren. Dafür wurden Toilettenanlagen gebaut, welche die Nutzung des Gemeinderaumes verbessern. Das Pfarrhaus Lenterode wird das neue zu Hause des Diakons werden.
  • In mehreren Kirchen haben wir große Sorgen wegen dem Holzwurmbefall der Kirchenbänke, der Figuren oder der Orgel. In der Lenteröder Kirche wurden im Rahmen einer Begasung die Kirchenbänke von Lenterode und Eichstruth, die Kanzeltreppe von Röhrig und viele weitere Figuren von diesen Schädlingen befreit.
  • In Röhrig wurde die Außenwand mit Kreuz und den Tafeln des Kriegerdenkmals erneuert und liebevoll restauriert.
  • In Eichstruth wurde eine neue Sockelplatte für die Marienfigur angeschafft.

 

Diese Liste könnte ich sicherlich noch weiter verlängern. Es bedarf auch immer den Blick aller Gläubigen, um notwendige Dinge in die Wege zu leiten.

Im Namen der gesamten Pfarrei und des Kirchenvorstandes sage ich Ihnen einen herzlichen Dank für Ihre Spende.

Im kommenden Jahr stehen in unserer Pfarrei zudem noch weitere Projekte an:

In Röhrig und Wüstheuterode sind am Glockenstuhl Arbeiten notwendig. In Wüstheuterode soll die Heizung umgestellt und der Wirtschaftsraum saniert werden. In Birkenfelde wartet die Stützmauer auf ihre Fertigstellung. In Steinheuterode wird der Altar gegen Holzwurmbefall behandelt. In Fürstenhagen ist der Sockel der Kirche sanierungsbedürftig. In Lutter bedarf die Kirche auf der Friedhofseite eine Erneuerung und in Lenterode muß der Kircheninnenraum gemalert und die Dachrinne erneuert werden. In Röhrig sollen Fenster der Kirche repariert werden. In Eichstruth sollen die Glocken einen neuen Klöppel bekommen. In Mackenrode brauchen die Türen einen neuen Farbanstrich. In Uder ist der Zelebrationsaltar marode. Dies ist nur ein Auszug. Auch dieser Liste wird im Laufe des Jahres sicher noch der ein oder andere Punkt hinzugefügt werden müssen.

Die Kirchensteuer wird durch den Staat für die Kirchen eingezogen, an die Bistümer überwiesen und dort (u.a.) für die Gehälter der Priester, Diakone und Gemeindereferenten und für diözesane Seelsorgeaufwendungen eingesetzt. Ein weiterer Teil dieser Mittel wird auch in Form von Haushaltszuschüssen an die Pfarreien weitergereicht. Letztere aber sinken sehr stark schon allein aus demografischen Gründen. Aber selbst mit diesen Haushaltszuschüssen allein kann eine Pfarrei nicht „überleben“, denn für pfarrliche Seelsorge, Heizung, Strom, pfarreigenes Personal und nicht zuletzt die Instandhaltung der Gebäude und Liegenschaften, … muss jede Pfarrei selbst sorgen und dies wird bei den bekannten Kostensteigerungen immer schwieriger.

Das Kirchgeld ist jedes Jahr ein persönlicher Beitrag eines erwachsenen Kirchenmitgliedes für die laufenden Unkosten unserer Kirche. Dieses Geld verbleibt vollständig in der jeweiligen Kirchgemeinde vor Ort.  Der jährliche Betrag für ein Gemeindemitglied sind 20 €.

Vergelt`s Gott und Ihnen und der Familie alles Gute wünscht Ihr

Pfarrer Heribert Kiep und der Kirchenvorstand

 

Sie können das Geld auf das angegebene Pfarrkonto überweisen, Sie können uns im Pfarrbüro besuchen oder Sie können es in einen Umschlag tun und in das Kollektenkörbchen geben. Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus. In einigen Dörfern unserer Pfarrei wird es auch weiterhin, wie bisher eingesammelt.

 

Kath. Pfarrgemeinde St. Jakobus Uder:

IBAN: DE 79 8209 4004 0000 0810 00

unter dem Stichwort: Kirchgeld 2017

und der eigene Name und Wohnort

 

Es ist schön, dass wir uns und viele Besucher über unsere schönen Kirchen, Friedhöfe und das dazu gehörige Umfeld freuen können.